Schimpanse MAXI

geboren 1978 (vermutlich), in Afrika.
Dienst in Österreich als Laborversuchsaffe von 1979-1999.

Wurde in der Hepatitisforschung eingesetzt.
Hat als Verhaltensauffälligkeit Futter heraufwürgen und aus zu spucken, was er sich in der Forschung angeeignet hat (Bulimieverhalten). In den letzten Jahren wesentliche Besserung. Auffälligkeit in der Bewegung die sich darin äußert das er nicht auf Bäume klettert.

Maxi ist sehr aufbrausend und lässt sich schnell von Unruhen anstiften, in solchen Situationen wirft Maxi, der meist aufrecht geht, mit allen möglichen Gegenständen die er im Wohnraum findet um sich. Maxi hat aber auch eine sehr weiche Seite an sich, er kann mit herzlichen Lachen stundenlang mit Isidor in engen Körperkontakt spielen. Auch zu Blacky hat Maxi eine tiefe Freundschaft.

Schimpanse MICHI

geboren 1981 (vermutlich), in Afrika.
Dienst in Österreich als Laborversuchsaffe von 1982-1999.

Michi ist im Jahr 2008 an Herzinsuffizienz erkrankt. Wie viele menschliche Patienten ist auch er auf die täglichen Herzmedikamente angewiesen.

Michi ist ein sehr „gepflegter, sauberer“ Mann, der kaum Körperkontakt zulässt. Er wohnt im oberen Teil des Wohnraums, kommt nie auf den Boden runter und beobachtet von oben seine Gruppenmitglieder und alles was rundherum passiert. Ihn und Johannes verbindet eine tiefgehende Zuneigung ohne Körperkontakt.

Schimpanse JOHANNES

geboren 1981 (vermutlich), in Afrika.
Dienst in Österreich als Laborversuchsaffe von 1982-1999.

Hat sich in der Forschung selbst stark verletzt.

Johannes ist ein sehr selbstbewusster, muskulöser Mann der zu "tussi" ähnlichen hysterischen Schreianfällen neigt. Er wird sich immer mehr seiner Kraft bewusst hat jedoch trotz seiner Kraft die Zärtlichkeit beim Grooming und Spielen in die Gruppe gebracht.

Schimpanse BLACKY

geboren 1985 (vermutlich), in Sierra Leone/Afrika.
Dienst in Österreich als Laborversuchsaffe von 1986-1999.

Chronische Hautveränderungen, über den letzten Jahren der verbesserten Haltung ein deutliche Besserung des Hautbildes erzielt. Bei Stress Autoaggression (selbst schlagen).

Blacky im Labor Jahrzehnte lang einzeln gehalten zeigt in Stresssituationen nach wie vor ein starkes Steretypieverhalten. Jedoch kann man bei Blacky täglich beobachten wie sein Selbstbewusstsein in der Gruppe wächst und er immer mehr seinen inneren Ruhepol findet.

Schimpanse ISIDOR

geboren 1978 (vermutlich), in Afrika.
Dienst in Österreich als Laborversuchsaffe von 1979-1999.

Wurde in der Hepatitisforschung eingesetzt.
Bei Stresssituationen Fingernägel kauen und Zitteranfälle.

Isidor schwenkt in seinen Freundschaften sehr oft um. Er ist in jedem Streit der "Joker", jeder ist bemüht ihn auf seiner Seite zu haben durch seine Undurchschaubarkeit. Isidor hat in den letzten Jahren seine Höhenangst immer mehr überwunden, er braucht aber immer etwas um sich festzuhalten.

Schimpanse JAKOB

geboren 1983 (vermutlich), in Sierra Leone/Afrika.
Dienst in Österreich als Laborversuchsaffe von 1986-1999.

Verhaltensauffälligkeit durch heraufwürgen der Nahrung.

Jakob ist der Macho der Gruppe,jedoch aber selbst oft sehr unsicher lenkt er im Streit gerne auf rangniedrigere Mitglieder um. Er wird oft stundenlang genötigt Holophernes seinen Bart zu rasieren und unterbricht dies nur um sich mit einer Begeisterung Futter zu holen.

Schimpanse GOGO

geboren 1974 (vermutlich), in Afrika.
Dienst in Österreich als Laborversuchsaffe von 1976-1999.

Wurde in der Hepatitisforschung eingesetzt.
Bewegungsauffälligkeiten, klettert kaum auf Bäume und hat einen eigenartigen Gang am Boden. Stereotypieverhalten bei Stress.

Gogo ist ein gehemmter Mann, der eine tiefe Zuneigung zu Martin hegt. Gogo lernt immer mehr aus sich heraus zu kommen, ob beim Spielen, im Körperkontakt zu anderen oder im Streit in der Gruppe anderen ein Freund und Helfer zu sein.